Wer geht in Führung? Eine Studie zur genderbezogenen Führungsforschung

  • Die heutige Wirtschaft wird von Themen wie z. B. Frauenförderung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und demographischer Wandel begleitet. Dies betrifft nicht nur die Arbeitgeber bei der Ausgestaltung von Arbeitsmöglichkeiten sondern auch Arbeitnehmer, welche mit Hilfe dieser Aspekte berufliche und private Ziele positionieren. Die Bachelorarbeit „Wer geht in Führung? – Eine Studie zur genderbezogenen Führungsforschung“ untersucht den Einfluss dieser Themen auf die Arbeitswelt im Ingenieurwesen und damit, welche Akteure der Wirtschaft aufgrund von jeweiligen Rahmenbedingungen künftig die besten Chancen / bestimmte Möglichkeiten besitzen. Durch eine deutschlandweite Befragung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und künftigen Nachwuchskräften zu den genannten Themen wurden Erkenntnisse festgestellt, wie künftige (arbeitspolitische) Maßnahmen ausgerichtet werden sollten. So lässt sich festhalten, dass insbesondere Aussagen über eine ausgewogene Work-Life-Balance bei Arbeitnehmern und Nachwuchskräften für sowohl private (Familiengründung) als auch für berufliche Ziele (vertikaler Aufstieg, Bereitschaft für Führungspositionen) getätigt werden können. Ebenso wird geklärt, ob die Mehrheit der befragten Akteure Gesetze zur Frauenförderung als effizient und nachhaltig betrachten. Ergänzend wird die Bedeutung dieser Thematik bei den Zielgruppen festgestellt. Auch mögliche Probleme bei der Nachwuchsgenerierung werden in der Arbeit behandelt. Interessant ist demnach, ob Desinteresse an technischen Studiengängen in Relation zur allgemeinen Kenntnis über die Fachbereiche stehen (Werden ausreichend Informationen über die Fachbereiche an den Nachwuchs weitergegeben?). Gleichzeitig wird der Einfluss von (Geschlechter-) Stereotypen diagnostiziert. Aus den Ergebnissen kann ein Fünf-Punkte-Plan als künftiges Handlungskonzept abgeleitet werden, welches insbesondere weitere Untersuchungsfelder und damit Forschungsbedarf identifiziert. Die Bachelorarbeit unterstreicht die Notwendigkeit eines Überdenkens von bisherigen Maßnahmen sowie einer gegenwärtigen Abfrage des Problembewusstseins bei allen an der Wirtschaft beteiligten Akteuren.

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Metadaten
Author:Leon-Daniel Fischer
URN:urn:nbn:de:gbv:916-opus4-9630
Referee:Tobias Frenzel, Christoph Haats
Document Type:Bachelor Thesis
Language:German
Year of Completion:2018
Date of first Publication:2018/08/02
Granting Institution:Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
Date of final exam:2018/04/14
Release Date:2018/08/02
Tag:Diversity; Gender
GND Keyword:Führung; Geschlecht; Nachwuchs; Personalwesen; Vielfalt
Pagenumber:162
Faculty:Maschinenbau
Licence (German):License LogoCreative Commons - CC BY-NC - Namensnennung - Nicht kommerziell 4.0 International